Wohin verschwinden Freunde nach fünfundvierzig Jahren?

Viele Menschen stellen fest, dass nach 45 Jahre alt sind. beginnt sich der soziale Horizont rasch zu verändern. Was in der Jugend wie ein endloser Strom von Begegnungen und neuen Bekanntschaften erschien, verwandelt sich mit der Zeit in einen engen Kreis bewährter Menschen. Dies ist nicht immer ein Zeichen von Einsamkeit oder sozialem Versagen. Im Gegenteil, die Verengung des sozialen Kreises ist oft eine natürliche Phase Psychologische Reife und eine Neubeurteilung der Lebensprioritäten.

Zeit wertschätzen und Kontakte filtern

In der Mitte des Lebens beginnt der Mensch die Endlichkeit der Zeit stärker zu spüren. Der Wunsch, Energie für müßige Gespräche zu verschwenden oder Kontakte „um des Anstands willen“ zu pflegen, schwindet. Es findet ein natürlicher Selektionsprozess statt, bei dem der erste Platz an die Qualität der Kommunikationund nicht die Quantität.

Wechselnde soziale Rollen

Die Struktur des Alltagslebens verändert sich in diesem Alter. Kinder werden erwachsen, der Beruf stabilisiert sich oder erfordert höchste Konzentration, und die Pflege der eigenen Gesundheit und der Eltern nimmt immer mehr Raum im Zeitplan ein. Freie Zeit wird zu einer knappen Ressource, die man in die eigene Arbeit investieren möchte. geliebte Menschen.

Die Psychologie der persönlichen Grenzen

Nach dem 45. Lebensjahr haben die meisten Menschen bereits eine stabile Wertesystem. Es fällt uns schwerer, die Ansichten anderer Menschen zu akzeptieren, wenn sie unseren Überzeugungen grundlegend widersprechen. Wir suchen nicht mehr die Zustimmung anderer oder versuchen, uns in das Kollektiv einzufügen, was unweigerlich zur Ablehnung derjenigen führt, mit denen keine tiefe geistige Resonanz besteht.

  • Das Bedürfnis nach sozialer Bestätigung der eigenen Wichtigkeit nimmt ab.

  • Alte Freunde können sich aufgrund veränderter Interessen oder Lebensumstände verabschieden.

  • Neue Bekanntschaften werden seltener geschlossen, weil es mehr Energie erfordert, Vertrauen aufzubauen.

Die Veränderung des sozialen Umfelds im Erwachsenenalter ist ein Zeichen für eine bewusste Einstellung zum eigenen Leben und inneres Wohlbefinden. Dies ist die Zeit, in der die Quantität durch die Tiefe der Verbindungen ersetzt wird, was es ermöglicht, ein geistiges Gleichgewicht zu bewahren, umgeben von wirklich loyalen Gleichgesinnten.

Die Umgebung eines Menschen wird in dieser Zeit zu einem Spiegelbild seiner inneren Welt und seiner persönlichen Entscheidungen.

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