Viele Menschen im reiferen Alter bemerken eine seltsame Eigenart: Tagsüber bleibt das Wohlbefinden normal, aber es lohnt sich, sich in die Sonne zu setzen, da die Puls wird deutlich und das Herz beginnt, aus dem Brustkorb zu „springen“. Dieses Phänomen wird oft mit normaler Müdigkeit in Verbindung gebracht, aber die Mechanismen liegen viel tiefer und hängen mit physiologischen Veränderungen zusammen, die im Laufe der Jahre im Körper auftreten.
Angestauter Stress und Cortisol
Eine der Hauptursachen für das abendliche Tempo sind die folgenden Kumulative Wirkung des täglichen Stresses. In jungen Jahren passt sich das Nervensystem schneller an den Stress an, aber im Erwachsenenalter dauert der Prozess der „Hemmung“ länger. Am Abend ist das Niveau von Cortisol kann nicht richtig abgebaut werden, so dass der Herzmuskel auch im Ruhezustand härter arbeitet.
Ernährung und Stoffwechsel
Die Ernährung hat einen direkten Einfluss darauf, wie sich das Herz vor dem Schlafengehen verhält. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die Folgendes bewirken Tachykardie in den Abendstunden:
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Ein spätes Abendessen, das reich an schnellen Kohlenhydraten ist, verursacht eine Zuckerspitze, auf die die Bauchspeicheldrüse mit der Freisetzung von Insulin reagiert, wodurch indirekt das sympathische Nervensystem stimuliert wird.
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Überschüssiges Salz in den Abendmahlzeiten bindet Flüssigkeit, erhöht das Volumen des zirkulierenden Blutes und die Belastung des Herzmuskel.
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Konsum von versteckten Stimulanzien wie starkem Tee oder dunkler Schokolade am Nachmittag.
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Mangelerscheinungen Magnesium und Kalium, was im Körper gegen Ende des Tages besonders akut ist, wenn der Elektrolythaushalt erschöpft ist.
Gefäßtonus und Blutdruck
Mit zunehmendem Alter nimmt die Elastizität der Blutgefäße ab, und der Körper muss sich mehr anstrengen, um den Blutfluss stabil zu halten. Abends, wenn der Körper eine horizontale Position einnimmt oder sich einfach entspannt, kommt es zu einer Umverteilung des Blutes. Wenn eine Person dazu neigt BluthochdruckIn dieser Zeit kann es zu tageszeitlichen Blutdruckschwankungen kommen, auf die das Herz mit einer Erhöhung der Kontraktionsrate reagiert.
Hormonelle Umstrukturierung
Für Menschen im Alter von 45-55 Jahren wird die Veränderung des hormonellen Hintergrunds zu einem wichtigen Faktor. Ein Absinken des Spiegels der Sexualhormone wirkt sich direkt auf das autonome Nervensystem aus. Dies führt zu so genannten „vegetativen Stürmen“, wenn Herzklopfen Erhöhte Herzfrequenz ohne ersichtlichen körperlichen Grund, oft begleitet von Fiebergefühl oder leichter Angst.
Das regelmäßige Auftreten solcher Symptome erfordert eine sorgfältige Beachtung der Ruhezeiten und der Qualität des Schlafs. Das rechtzeitige Auffüllen von Mikronährstoffdefiziten und mäßige körperliche Aktivität während des Tages tragen dazu bei, dass der Herzrhythmus zu jeder Tageszeit stabil bleibt. Eine angemessene Abendhygiene trägt dazu bei, die Auswirkungen von äußeren Reizen auf das Herz-Kreislauf-System zu minimieren.

