Die Welt wird leiser: Warum wir ab fünfzig nicht mehr so gut hören

Mit zunehmendem Alter stellen viele Menschen fest, dass die Geräusche um sie herum an Klarheit verlieren und die Stimmen von geliebten Menschen wie unverständliches Geflüster klingen. Dies ist ein Phänomen, das in der medizinischen Fachwelt als PresbyakusisEs handelt sich um einen natürlichen Prozess, aber das Verständnis der Ursachen hilft, Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und die Lebensqualität zu erhalten.

Biologischer Verschleiß der Haarzellen

Der Hauptgrund liegt in der Struktur des Innenohrs. Es gibt Tausende von mikroskopisch kleinen Sinneshaarzellendie für die Umwandlung von Schallschwingungen in elektrische Impulse für das Gehirn verantwortlich sind. Diese Zellen sind sehr empfindlich, können sich aber leider nicht regenerieren.

Im Laufe der Jahre beginnen diese Zellen aufgrund von Lärmbelastung, Durchblutungsstörungen und natürlicher Gewebealterung abzusterben. Die ersten Zellen, die versagen, sind in der Regel diejenigen, die für die Wahrnehmung zuständig sind. Hochfrequente Töne. Deshalb wird es für eine Person schwierig, Frauen- und Kinderstimmen oder Vogelgezwitscher wahrzunehmen.

Vaskuläre Veränderungen und Blutversorgung

Das Hörgerät ist in hohem Maße auf eine gleichmäßige Blutversorgung angewiesen. Ab dem 50. Lebensjahr kommt es im Körper häufig zu Veränderungen im Herz-Kreislauf-System. Atherosklerose und Bluthochdruck können zu einer Verengung der kleinen Kapillaren führen, die die Cochlea des Innenohrs versorgen. Ohne ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe arbeiten die Nervenenden weniger gut, was allmählich zu einer Abnahme der Hörfunktion führt.

Einfluss von Begleitfaktoren

Die Gesundheit des Gehörs nach dem fünfzigsten Lebensjahr wird nicht nur durch das Alter beeinflusst, sondern auch durch eine Reihe von Faktoren, die sich in den vorangegangenen Jahrzehnten angesammelt haben:

  • Längerer Aufenthalt Lärmbelästigung am Arbeitsplatz oder im städtischen Umfeld.

  • Nebenwirkungen einiger Medikamente (Ototoxizität).

  • Genetische Veranlagung zur vorzeitigen Alterung der Sinne.

  • Chronische Krankheiten, wie Diabetes mellitus, die den Zustand der Nervenfasern beeinträchtigen.

Die Rolle des Gehirns

Schwerhörigkeit hat nicht nur mit den Ohren zu tun, sondern auch mit der Art und Weise, wie das Gehirn Informationen verarbeitet. Wenn wir älter werden, verlangsamt sich die Geschwindigkeit der neuronalen Verarbeitung. Dies äußert sich darin, dass es für eine Person schwierig wird, die Sprache des Gesprächspartners vom Hintergrund zu unterscheiden HintergrundgeräuscheZum Beispiel in einem Restaurant oder auf einer lauten Straße. Auch wenn das Ohr selbst den Schall noch aufnimmt, verbraucht das Gehirn mehr Ressourcen, um ihn zu entschlüsseln, was zu einer schnellen Ermüdung führt.

Die moderne Medizin kann die meisten altersbedingten Veränderungen kompensieren, wenn Sie Ihre Blutgefäße gesund halten und Ihre Ohren vor übermäßig lauten Geräuschen schützen. Die Pflege Ihres Körpers und die regelmäßige Überprüfung Ihrer Hörfähigkeit können Ihnen helfen, im Zentrum des Geschehens zu bleiben und Ihr gewohntes Kommunikationsniveau beizubehalten.

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